AVRLinux FAQ

Bereits zu diesem Zeitpunkt wurden schon Fragen gestellt, die ich an dieser Stelle beantworten möchte.

Warum extra eine Distribution?

Die wesentlichen Gründe wurden weiter oben bereits genannt. Es ist sicher möglich, das gleiche Ziel mit einer normalen Distribution zu erreichen, aber nicht jeder kann oder will das.

Der Fokus liegt auf der Programmierung von AVR Controllern, und gerade Ein-/Umsteigern sollen nicht von der Einrichtung der Arbeitsumgebung abgeschreckt werden

Wenn es auf alten Rechnern laufen soll, warum verwendet man Ubuntu?

Es ist richtig, es gibt kompaktere Distributionen wie DSL oder Puppy, die unter Umständen sogar mit weniger als 128MiB zurecht kämen. Die Wahl für Ubuntu hat zwei wesentliche Gründe

  • Ubuntu ist ein aktuelles und modernes Betriebssystem, was auch problemlos mit neuer Hardware zusammenarbeitet. AVRLinux soll auch WLAN, Bluetooth und anderen Technologien unterstützen und gleichzeitig so komfortabel sein, das auch Einsteiger damit zurechtkommen. Ubuntu bietet hier einfach die beste Hardware Unterstützung. Puppy und DSL würden zu viel manuelle Konfiguration erfordern.
  • Ich bin mit Ubuntu vertraut und es gibt die nötigen Werkzeuge, um ein solches Projekt zu erstellen. Die Verwendung einer anderen Distribution würde für mich einen kompletten Neuanfang bedeuten.

Warum Xfce?

Xfce ist ein Kompromiss aus Komfort und Ressorcenverbrauch. Schlankere Fenster Manager wie OpenBox würden viele sicher abschrecken, Gnome oder KDE4 sind für Rechner mit 256MB weniger geeignet. KDE3.5 wird nicht mehr weiterentwickelt und scheidet damit aus.

Warum nicht Kontrollerlab?

Kontrollerlab ist, zumindest nach dem aktuellen Stand, ein Projekt, das seit Anfang 2007 nicht mehr weiterentwickelt wird. Weiterhin basiert Kontrollerlab auf Qt3. Damit man das Programm ausführen kann, wären zusätzliche Dateien des Qt3 Toolkits notwendig. Da der Platz auf dem ISO Image begrenzt ist, wird nach Möglichkeit von der Verwendung von Qt3 Software abgesehen. Sollte es notwendig sein, wird Qt4 verwendet.

Kein Firefox?

Im Originalzustand wird AVRLinux ohne Firefox eingerichtet. Statt dessen wird Epiphany (oder eventuell Midori) verwendet. Auch hier spielt sowohl der Platz auf dem ISO Image als auch im RAM die ausschlaggebende Rolle. Midori benötigt nach dem Start weniger als 15MiB, Firefox genehmigt sich gleich 40MiB. Sofern es gewünscht oder notwendig ist lässt sich Firefox, wie jede andere Software auch, jederzeit aus den Paketquellen problemlos nachinstallieren.

mikrocontroller/avr/avrlinux/faq.txt · Zuletzt geändert: 2010/01/16 23:13 von burli
 
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