Die AT90USB Controller von Atmel werden ab Werk mit einem sogenannten DFU-Bootloader ausgeliefert. Um diesen Bootloader verwenden zu können benötigt der AVR einen 8MHz oder 16MHz Quarz. Der interne Takt ist nicht ausreichend genau.
Die AT90USB kommen, entgegen den üblichen AVR, mit anderen Voreinstellungen bei den Fusebits und Lockbits.
Default Werte der Fusebytes
| Controller | LFUSE | HFUSE | EFUSE | Lockbits |
|---|---|---|---|---|
| AT90USB646 | 0x5E | 0x9B | 0xF3 | 0xEC |
| AT90USB647 | 0x5E | 0x9B | 0xF3 | 0xEC |
| AT90USB1286 | 0x5E | 0×99 | 0xF3 | 0xEC |
| AT90USB1287 | 0x5E | 0×99 | 0xF3 | 0xEC |
| AT90USB88 | 0x5E | 0xD9 | 0xF4 | 0xEC |
| AT90USB162 | 0x5E | 0xD9 | 0xF4 | 0xEC |
| ATmega32U6 | 0x5E | 0×99 | 0xF3 | 0xEC |
Sollte man den Bootloader über die ISP Schnittstelle gelöscht haben oder wenn man eine neue Version einspielen will geht man in folgenden Schritten vor:
Ich hatte anfangs Probleme, weil der Bootloader installierte nicht funktioniert hat. Grund könnte das AVR Studio gewesen sein. Nach einem Update auf Version 4.17 hat es funktioniert