Leuchtdioden (LED) sind eine sehr tolle Erfindung. Sie sind klein, verbrauchen wenig Strom und es gibt sie in allen möglichen Farben. Die Betriebsspannung einer LED liegt je nach Typ zwischen 1.5V und 3.6V. Die Stromaufnahme beträgt maximal 20mA. Wird ein gepulster Strom benutzt, darf mehr Strom fliessen. Genauers bitte dem jeweiligen Datenblatt entnehmen. Low Current LEDs benötigen nur einen Strom von 2mA um ihre volle Leuchtkraft zu entwickeln. Das ist vorallem bei Batterie betriebenen Geräten interessant.
Die Lebenserwartung einer LED ist sehr hoch, wenn man sie richtig betreibt. Ein zu hoher Strom der durch eine falsch dimensionierte Schaltung entsteht, kann die LED sehr schnell zerstören. Deshalb ist es zu empfehlen, jede LED mit einem eigenen Vorwiderstand auszurüsten, der lieber etwas zu groß gewählt wird. Steht genügend Spannung zu Verfügung, können baugleiche LEDs auch in Reihe geschaltet werde, um die Verlustleistung in jedem Widerstand zu verringern.
Allerdings darf man mehere auch baugleiche LEDs nicht parallel schalten. Jede LED hat Fertigungstoleranzen in der Durchflussspannung. Folglich würde durch eine LED mehr Strom fliessen als durch die anderen. Mit etwas Pech liegt dieser Strom über dem maximalen Dauerstrom und die LED stirbt den Wärmetod. Eine Kettenreaktion wäre die Folge bis die letze LED den Heldentod stirbt.
Runde Leuchtdioden haben bis zu drei Merkmale an denen man die richtige Einbaulage der LED erkennen kann.
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